Abenteuer Irland – smoochy.de

N schwarzen Bildschirm hab isch!

Veröffentlicht am 18. November 2009, 19:12 Uhr

Nachdem meine Eltern bereits zwei mal bei mir in Irland zu Besuch waren verbringe ich nun meine letzten zwei Wochen Urlaub für dieses Jahr in der Heimat. Endlich immer warmes Wasser, endlich Busse, deren Verspätungen im zumutbaren Rahmen liegen. HELL YEAH!

Der Zeitpunkt ist auch recht praktisch, da ich mir einen neuen Laptop zulegen wollte. Ich hatte hier in Dresden zwar noch einen Desktop-PC stehen, nur der wäre niemals heil in Irland angekommen. Der Transport von Pablo seinem PC hat damals gute 6 Wochen gedauert und die Verpackung und auch der PC selber kamen mit erheblichen Schäden an. Da ein Direktversand meines neuen Laptop’s nach Irland 40 Euro kosten würde, lass ich mir das Ding einfach nach Dresden schicken und nehm es dann mit auf die Insel.
Da man so eine Anschaffung nicht täglich vornimmt und sich das nachrüsten bei Notebook’s recht schwierig gestaltet habe ich mir eine Art State-of-the-Art tragbaren Desktop-PC zusammengestellt:

  • 17” Bildschirm mit 1920 x 1200 Pixel Auflösung
  • Intel i7-920 CPU
  • 3  x 2GB DDR3 RAM
  • 3 x 320GB HDD
  • nVidia Geforce GTX 280M
  • Blu-ray-Laufwerk

Kleine Randnotiz: Das Netzteil dieser Höllenmaschine wiegt alleine 1.4 Kilogramm und könnte bei Cluedo als eigene Mordwaffe durchgehen.

Ich vermute es war Oberst Günther von Gatow, im Musikzimmer, mit dem Netzteil.

Und richtig. Nur ein Blu-ray-Lesegerät, keinen Brenner. Der wäre 170 Euro teurer gewesen und lohnt sich meiner Meinung nach nicht, da die Rohlingpreise (auch in Zukunft) jenseits von gut und böse liegen.

Da Windows 7 keine native Blu-ray-Video Unterstützung mitbringt muss zur Wiedergabe auf Drittanbieterprogramme zurückgegriffen werden. Doch das gestaltete sich schwieriger als gedacht: PowerDVD 9 meinte

Eine Disc in einem nicht unterstützten Format befindet sich in Laufwerk F:

oder stürzte einfach beim Aufrufen der Video-Optionen ab und mit WinDVD 2010 konnte ich zwar den Ton hören, hatte allerdings kein Bild.
Kurioserweise konnte ich mithilfe eines Programmes, dessen Hersteller einen roten Fuchs als Symbol hat (nein, nicht Firefox oder Mozilla) WinDVD dazu überreden mir Ton und Bild zu liefern.

Doch so recht befriedigend war die Tatsache, dass ich auf diese Software zurückgreifen musste nicht. Den letztendlichen Hinweis, was der Fehler war lieferte mir dann TotalMedia Theatre 3. Denn von dieser Software bekam ich zwar auch keine Blu-ray Wiedergabe, aber dafür eine nützlichere Fehlermeldung:

Failed to utilize video overlay in the graphics card, please update your graphics card driver.  If the problem still exists after the graphics card driver is updated, your graphics card may not support video overlay.  Please contact your graphics card manufacturer.

Also könnte unter Umständen nicht der dämliche Kopierschutz, den ich erst vermutet und verhasst hatte (mit der Software vom Fuchs-Logo-Hersteller funktionierte es ja ohne Probleme) der Übeltäter sein. Was mich halt nur stutzig machte war die Tatsache, dass ich schon die aktuellsten Treiber verwendete.

Schon mit meinem “alten” Laptop hatte ich mir zur Angewohnheit gemacht die Treiber nicht direkt vom Hersteller (in dem Fall nVidia) runterzuladen, da diese keine Unterstützung für Grafikkarten in Notebooks boten, sondern von Laptopvideo2go.com. Dort gab es eine angepasste Datei, womit man die Treiber auch auf Laptops installieren konnte. Und so hatte ich mir auch wieder die Treiber von dort runtergeladen und installiert.
Nachdem ich die Laptopvideo2go Treiber de- und die “offiziellen” von nVidia installiert hatte funktioniert die Wiedergabe ohne Probleme. Zumindest mit WinDVD 2010. Von PowerDVD 9 bekam ich immer noch die Fehlermeldung mit dem nicht unterstützten Format und ebenso schmierte das Programm immer noch ab, sobald ich in die Video-Optionen gehen wollte.

Der Kino-Abend auf dem 42” Fernseher war also gerettet. Und ich muss sagen: Blu-ray steckt nicht nur in Sachen Bildqualität die DVD um Welten in die Tasche.

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Halloween 2009

Veröffentlicht am 2. November 2009, 01:34 Uhr

Man könnte fast denken, dass wir neben den Power Rangers und George W. Bush auch Halloween den Amerikanern “zu verdanken” haben. Doch weit gefehlt: Die Iren hatten den Brauch im 19. Jahrhundert nach Amerika geschleppt. Umso toller dann, den Klamauk im Ursprungsland miterleben zu dürfen und aktiv dran teil zu nehmen.

Halloween bei Apple wird aber nicht wie sonst überall am 31.10 gefeiert, sondern schon einen Tag eher, da dies noch ein Arbeitstag war. Eventuell wegen den zwei Aktionen, die noch abliefen: die Pumkin Carving-  und Fancy Dress Contests.

Für das Kürbisschnitzen wurde jedes der einzelnen Departments bzw. Teams im Vorfeld mit einem Kürbis ausgestattet und sollte dann halt so Zeug in die Dinger schnitzen. Als Preise gabs unter anderem Kinogutscheine für das gesamte Team. Aus einigen sind regelrechte kleine Kunstwerke geworden: [Mehr lesen...]

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How to: 42,10 Euro in 0,1s vernichten

Veröffentlicht am 27. Oktober 2009, 22:14 Uhr

Über die begrenzten Fähigkeiten mein permanent tsb Konto online verwalten zu können hatte ich mich ja bereits schonmal ausgekotzt. Obwohl ich später dann noch herausgefunden habe, dass (internationale) Überweisungen möglich sind, war es klar, früher oder später muss die Bank gewechselt werden.

Das mit den Überweisungen aufsetzen ist wieder typisch irisch total praktisch gelöst. Die einmalige Einrichtung, damit das Zielkonto für eine Überweisung ausgewählt werden kann, muss wieder telefonisch erfolgen. Man ruft also innerhalb der für hiesige Verhältnisse großzügig gewählten Öffnungszeiten an und diktiert zweimal seine 22 stellige IBAN und 8 stellige BIC im Nato-Alphabet dem Mitarbeiter am anderen Ende der Telefonleitung. Daraufhin wird man zwei Stunden später zurückgerufen (klappte in 1 von 2 Fällen) um nochmal die Daten zu vergleichen. Erst dann ist es möglich online Überweisungen auf dieses Konto zu tätigen. Für jedes weitere Konto muss die Prozedur wiederholt werden. Einfach ist anders.

In Deutschland nicht so weit verbreitet, hier aber gang und gäbe ist die Bezahlung per Kreditkarte (LIDL mal ausgenommen). Sei es die Reservierung von Zugtickets, welche online 50% weniger kosten als wenn man sie vor Ort kauft, oder der Einkauf im Apple Online Store. Bei permanent tsb hätte ich in frühestens einem Jahr eine Kreditkarte bekommen. Ein weiterer Grund für einen Wechsel.

Viel Auswahl bestand nicht wirklich. Entweder AIB oder Halifax. Bank of Ireland stand nicht zur Debatte. Hätte ich das Geld ja gleich in Solarzellen für Irland investieren können. AIB sollte laut Kollegen ein vernünftiges Onlinebanking besitzen, der Vorteil bei Halifax bestand aber in der Möglichkeit, eine Debit Kreditkarte bekommen zu können. Bedeutet: man kann nur das ausgeben, was auch auf dem Konto ist. Aus reinem Selbstschutz hab ich mich dann für Halifax entschieden.

Beim Wechsel von permanent tsb zu Halifax konnte man zwischen 3 Optionen wählen:

  • Umzug des Kontos inklusive aller dauerhaften Abbuchungen und Aufträge, Konto bleibt erhalten
  • Umzug des Kontos inklusive aller dauerhaften Abbuchungen und Aufträge, Konto wird geschlossen
  • Nichts wird übernommen

In weiser Voraussicht hatte ich mich für Tor 1 entschieden. Denn nun hatte ich zwar eine Debit Kreditkarte, 7% Zinsen bei einem monatlichen Eingang von mehr als 1500 Euro und konnte Überweisungen ohne Telefonat einrichten – allerdings nur nationale. Somit muss ich nun, wenn ich Geld auf mein deutsches Konto transferieren möchte (Versicherungen etc.), dies erst zu permanent tsb überweisen und von dort dann aufs deutsche. Einfach ist anders.

Die Überweisung in die entgegengesetzte Richtung ist aber nicht weniger nervenaufreibend. So wollte ich vor kurzem eine Überweisung vom deutschen Konto zu Halifax tätigen. Das dumme nur: ich hatte die richtige IBAN – von Halifax – und aber die falsche BIC – von permanent tsb – verwendet. Das Geld wurde ganz normal abgebucht.
Aufgefallen ist mir der Irrtum 3 Tage später per Zufall. Sofort natürlich meine deutsche Bank verständigt. Hätte ich die Überweisung zurückrufen wollen, hätte dies mich mindestens 68 Euro gekostet, teilte man mir mit. Nur Stunden später kam dann die Nachricht, dass das Geld abzüglich gewisser Gebühren meinem Konto wieder gutgeschrieben werden würde. 35 Euro Gebühren von permanent tsb, 7,10 Euro von der Ostsächsischen Sparkasse Dresden.

Wäre es beim deutschen Onlinebanking nur wie bei dem von permanent tsb wäre das nicht passiert :(

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Oil of Olaf

Veröffentlicht am 5. Oktober 2009, 22:07 Uhr

Das folgende sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

Möglicher Jungbrunnen für Zellen entdeckt

Der Medizin-Nobelpreis wurde gerade an drei Genetiker für Forschungen zur Zellalterung vergeben. Nun glauben zwei österreichische Forscher, in der männlichen Samenflüssigkeit den “Heiligen Gral” der Altersforschung entdeckt zu haben.

Zwei Grazer Wissenschaftler glauben, eine Art Jungbrunnen für Zellen entdeckt zu haben. Die Wissenschafter fanden im Sperma eine Substanz, die das Altern von Zellen aufhalten kann. Bislang war bekannt, dass die Substanz Spermidin, die vor allem in männlicher Samenflüssigkeit vorkommt, eine wichtige Funktion beim Zellwachstum hat.

Die beiden Forscher Frank Madeo und Tobias Eisenberg fanden nun heraus, dass Spermidin auch hilft, geschädigte Zellen zu reparieren und so den Alterungsprozess zu bremsen. “Es geht in den Zellkern und programmiert ihn auf jugendlich”, erklärten sie.

Madeo und Eisenberg hatten bei ihrem Projekt 29 Forscher aus sechs Ländern an elf Universitäten koordiniert. “Es könnte sein, dass wir den heiligen Gral der Altersforschung gefunden haben”, meint Eisenberg laut einer Pressemitteilung der Universität.

Potenzieller Wirkstoff gegen Alterserkrankungen

Der natürliche Stoff Spermidin findet sich in unterschiedlichem Umfang in allen Körperzellen, seine Konzentration nimmt aber während des Alterns kontinuierlich ab. Samenzellen sind von der Alterung am wenigsten betroffen. Madeo vermutet, der Grund hierfür könne “zumindest teilweise in der hohen Konzentration von Spermidin in der Samenflüssigkeit liegen“.

Die Ergebnisse könnten für die klinische Forschung relevant werden, zum Beispiel bei Alterserkrankungen wie Alzheimer und Parkinson, hieß es am Montag auf der Webseite der Karl-Franzens-Universität in Graz. Die Ergebnisse der Studie wurden am Sonntag in dem internationalen Fachjournal “Nature Cell Biology” veröffentlicht.

Am Montag wurde drei US-Biologen der Medizin-Nobelpreis für eine andere Art von Jungbrunnen für Zellen zuerkannt: Die US-Biologen Elizabeth Blackburn, Carol Greider und Jack Szostak fanden heraus, welche Rolle die Endstücke der Erbgutträger und das Enzym Telomerase bei der Alterung spielen.

Ich warte auf die ersten Angebote auf HSE24.

Quelle: Financial Times Deutschland

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Geheimdienste sollen geheimer werden

Veröffentlicht am 24. September 2009, 06:16 Uhr

Wolfgang Schäuble (CDU). Der Mann ist frugal ausgedrückt ein Phänomen. Einfach mal folgenden Beiträg lesen, auf den ich bei Telepolis gestoßen bin:

Schäuble stellt die parlamentarische Kontrolle der Dienste infrage

Für reichlich Irritation sorgten Äußerungen von Innenminister Wolfgang Schäuble, der während der “Sicherheits- und Verteidigungskonferenz des Handelsblatts” die Existenz des parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages infrage stellte. Dieser auch mit Abgeordneten der Opposition besetzte Untersuchungsausschuss, der den Geheimdiensten als Repräsentant des Bundestages auf die Finger sehen soll, scheint Herrn Schäuble so lästig zu sein, dass er ihn abschaffen möchte. Angeblich behinderten die als Sicherheitsrisiko empfundenen Ausschussmitglieder die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnerdiensten – die Schäuble offenbar näher stehen, als seine Bürger und Parlamentskollegen. Stattdessen solle die Kontrolle der Dienste auf eine “andere Art” durchgeführt werden, etwa eine “bestimmte Persönlichkeit” dafür berufen werden. Im Klartext würde dies bedeuten, dass die Regierung die Opposition umgehen und die ihr unterstellten Geheimdienste durch eigene Leute selbst “kontrollieren” möchte – also gar nicht.

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