Nachdem ich gestern Abend bei den Kollegen und Kolleginnen der iPhone Abteilung mit Lipgloss verziert wurde – diesmal allerdings ging mein Bier keine Symbiose mit der Couch der Gastgeberin ein – sollte es heute Abend ein wenig ruhiger werden. Als perfekt dafür hatte ich mir einen Kinobesuch vorgestellt. Warum nichtmal was sensibles schauen. The Final Destination 3D zum Beispiel.
TFD3D ist jetzt nicht, wie man eventuell vermuten könnte, eine Neuauflage des schwachen dritten Teil, sondern quasi der vierte. Obwohl ich ihn schon in schlechter Qualität gesehen hatte, wollte ich nochmal mit 3D-Effekten anschauen.
Erfreulicherweise hat das Gate – so heißt hier Kino in der Innenstadt – eine Internetpräsenz, auf der man natürlich nachschauen kann wann die Vorstellungen sind und Karten vorbestellen könnte. Konjunktiv aus dem Grund, da die Reservierung sofort bezahlt werden muss. Per Kredikarte. Auf einer unverschlüsselten Webseite. Also doch schon vorher da sein um nicht das letzte mal wie bei Star Trek in einer der ersten Reihen sitzen zu müssen.
21.15 Uhr sollte es losgehen, 20.45 Uhr hatten wir uns getroffen. Für 10 Euro Karten und so eine 3D-Brille gekauft und schonmal in den noch fast komplett leeren Kinosaal gesetzt. Bis zum Anfang des Films sollte der Saal dann auch nicht noch viel voller werden.
Über den Film an sich möchte ich nicht zu viel sagen. Er ist definitiv beser als der dritte Teil (Achterbahn und so), kommt aber immer noch nicht an den ersten bzw. zweiten Teil ran. Und kommt in 3D nochmal ein ganzes Stück toller. Wenn die Filmstudios wieder Leute ins Kino bewegen wollen: Macht mehr Filme in 3D!
Das eigentliche Highlight bzw. Tiefpunkt während der gesamten Vorstellung war der leicht geistig zurückgebliebene, anscheinend aus Osteuropa stammende, Neandertaler, der sich optimalerweise genau eine Reihe hinter uns gesetzt hatte. Er muss schon vorgeglüht haben, was ihn allerdings nicht davon abhielt während des Films mindestens noch 3 Bierbüchsen zu leeren um diese anschließend lautstark zu zerdrücken und irgendwohin zu befördern.
Lautsark waren ebenfalls seine Rülpser, sein Gekreische an Stellen an denen überhaupt nichts war, das Ausleeren der Popcorntüte, die permanente Unterhaltung mit seiner Begleiterin, die wie eine ukrainische Cracknutte aussah, und sein Lachen, das immer dann kam, wenn es absolut nichts lustiges gab bzw. der Gag schon 10 Sekunden vorbei war. Naja. Seelig sind die geistig Armen.
Da soll nochmal einer sagen, die Iren sind nicht ein aufgewecktes Völkchen. Nur 32 Tage nach meiner Mail an Board Gáis Energy hab ich eine Antwort bekommen. Ich solle bitte nochmal den aktuellen Gaszählerstand durchgeben und das man die Sache untersuche. Gerne doch hab ich die Zahl nochmal durchgegeben. Ein Tag später kam dann eine Antwort, dass Rachel – so hieß die Ansprechpartnerin da – höchstpersönlich veranlasst hat, dass die Rechnung korrigiert wird und sie sich dann zu gegebener Zeit wieder mit mir in Verbindung setzen wird. Na wenn das nichts ist!
Zudem wurde mir vorhin per Zufall mitgeteilt, dass man keine Kommentare mehr schreiben konnte. Den Fehler habe ich korrigiert, Kommentare verfassen ist wieder möglich.
Nun kann ich ja leider nicht riechen, wenn sowas auftritt, da ich ja immer eingeloggt auf der Seite unterwegs bin. Wenn immer irgendwas nicht funktionieren sollte, meine Emailadresse steht im Impressum.
Wie eventuell auch aufgefallen ist, habe ich die Google Adsense Werbung komplett von der Seite entfernt. Da seit Juni niemand mehr draufgeklickt hatte und ich somit damit keinerlei Einnahmen hatte, habe ich sie komplett von der Seite entfernt, um die Ladezeiten zu verringern. Zudem habe ich gestern noch ein bisschen was anderes an der Seite geändert.
Ich habe das Sociable-Plugin deaktiviert (das was unter den Beiträgen immer die bunten Bildchen zum Abspeichern als PDF, verschicken als Mail etc. erzeugt hat) da dies die Ladezeit der Seite verdoppelt hatte (5s statt nun knapp 2.5s). Kennt wer einen guten Ersatz dafür?
Trotzdem habe ich immer noch das Problem, dass von den 2.5s, die das Laden der Seite insgesamt dauert rund 2s nur auf eine Antwort gewartet wird. Das eigentliche Laden des Inhalts geht Ruck-Zuck. Gzip-Komprimierung habe ich deaktiviert, die CPU des Server sollte also nicht überlastet sein. Hat wer eine Idee, was ich sonst noch ausprobieren bzw. woran dieses Server-Verhalten liegen könnte?
Läuft sie für euch jetzt schneller oder langsamer? Feedback bitte in die Kommentare (funktioniert ja jetzt wieder).
Die nächsten Tage werde ich dann ein paar Beiträge zu meinem ersten Gerät, welches ich mir von Apple gekauft habe (Wetten, welches dies sein könnte, werden in den Kommentaren entgegengenommen) verfassen, sowie von meiner Position als Senior Agent im Team erzählen.
So ziemlich jeder hat bestimmt schon mal von Michael Flatley gehört. Durchgeknallter Amerikaner mit irischen Wurzeln, der als Kind zu oft in der Nachbarschaft auf die Omme bekam und deshalb vom Vater zum Boxtraining geschickt wurde. Seit nunmehr fast 16 Jahren allerdings trampelt er wie ein Bekloppter mit den Füßen auf den Parketts dieser Welt rum.
Bis jetzt wusste allerdings niemand, dass Michael Flatley einen verschollenen Zwillingsbruder hat – Stavros Flatley. In der Show Britain’s Got Talent gab sich dieser nun erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. Und man muss neidlos anerkennen, Stavros steht seinem bekannten Bruder in nichts nach; er übertrumpft ihn sogar um Welten.
Ladies and Gentlemen. Many years ago in Cypress lived a man who loved to dance. He would dance for the villagers and the villagers loved to watch him dance. Well, Ladies and Gentlemen tonight here for one night only would you please welcome Mr. Stavros Flatley!
Grad eben durch Zufall auf folgenden Artikel aufmerksam geworden:
Ab Mittwoch rettet der weltberühmteste Schuldnerberater von ganz Deutschland wieder Existenzen: RTL-Superstar Peter Zwegat! Es gibt viel zu tun für den Ober-Insolvenzprofi. Zum Beispiel bei Jenny-Lee-Paris und ihrem runtergewirtschafteten Nagelstudio. Oder bei Angela M. aus Meck-Pomm.
Wann ist man ein eher einsamer Mensch? Wenn zum eigenen Geburtstag nur noch eine standardisierte Glückwunsch-Mail von tchibo.de kommt. Wann ist man finanziell wirklich in der Grütze? Wenn Peter Zwegat vor der Haustür steht und schnarrt: “Sie haben mich gerufen. Was kann ich für Sie tun?”
Am Mittwoch um 21.15 Uhr kehrt Deutschlands weltberühmtester Schuldnerberater ins RTL-Abendprogramm zurück. Mit ihm hat die Krise endlich ein Gesicht, Voyeurismus ein Format und der Wahnsinn einen Helden. Zwegat ist der Batman der Rezession, der Ghandi der Tilgungsrate, der Obama der Privatinsolvenz. Vor allem: Er hat gefehlt.
Kaum war die letzte Staffel von “Raus aus den Schulden” im Frühjahr zu Ende, ging alles den Bach runter: Arcandor pleite, Michael Jackson tot, Große Koalition am Ende, Wolfsburg Fußballmeister. Und wer wäre ein besserer Schirmherr für diese Kolumne als Zwegat, der die Wirtschaftskrise runterbricht auf die Schicksale von uns einfachen Menschen von nebenan?! Zwegat ist der Barbapapa unter den Runterbrechern.
Wenn er seinen humanistischen Einsatz startet, wird Tacheles geredet, denn die Überschuldeten haben viel zu lange den Kopf in den Sand gesteckt, deshalb ist jetzt Schmalhans Küchenmeister und die Luft brennt, weil im Keller eine Leiche nach der anderen auftaucht, während oben der Pleitegeier kreist und das Kartenhaus einstürzt. Was passiert dann? Klar, er holt die Kuh vom Eis.
Die klassische Zwegat-Rettungsstory beginnt im 43-Zimmer-Fertighaus von Familie Klöden, die unverschuldet in Not geraten ist: Vater Rüdiger fressen die Raten für das erst kürzlich geleaste Kreuzfahrtschiff fast auf, zumal der gelernte Bunsen-Brenner seit zwei Monaten arbeitslos ist. Mutter Renate kann mit ihren beiden 400-Euro-Putzjobs kaum die Unterhaltszahlungen für ihre drei unehelichen Kinder aufbringen. Tochter Jenny-Lee-Paris hat gerade ihr Nagelstudio an die Wand gefahren, für das die Klödens mitgebürgt haben.
Immerhin: Die offenen Rechnungen sind akkurat in mehreren Lidl-Tüten hinterm Home-Solarium gelagert. Es geht so irre schnell mit den Schulden. Einmal falsch abgebogen, für einen 1,5-Millionen-Euro-Konsumentenkredit unterschrieben, mit abchasischen Put-Optionen Pech gehabt…und das Leben wird zur Schussfahrt.
Sylt und Saarland werden zwangsversteigert
So wurde auch die kinderlose Ostdeutsche Angela M. zum Opfer der Krise. Schwieriges ökonomisches Umfeld, teils unfähige Berater – flugs wies der Haushalt der gelernten Physikerin ein Minus von 1,6 Billionen Euro auf. Da ist Transferleistungs-Hulk Zwegat gefragt, der Frau M. auf dem Flipchart ihre prekäre Lage überhaupt erst mal klarmacht.
“Man, man, man! Auf der Sollseite: Altschulden 1,5 Billionen, Deutschlandsfonds: hundert Milliarden Euro. Weitere hundert Milliarden und ‘n paar Zerquetschte für die Hypo Real Estate. Wozu hamse denn noch ‘ne Bank gebraucht, jute Frau!”
Rettung? Könnte so aussehen: Frau M. zieht mit ihrem Mann in eine Zweiraumwohnung in Friedrichshain. Das Kanzleramt wird für Betriebsfeste untervermietet, die private Datsche in Meck-Pomm verkauft, eine Billion bei einer Online-Bank umfinanziert. Bayreuth-Besuche und Ackermann-Einladungen werden gestrichen, Sylt und Saarland zwangsversteigert. Rest-Deutschland erklärt China den Krieg, was dem metallverarbeitenden Gewerbe kurzfristige Wachstumsimpulse verspricht. “Da könnense die nächsten 130 Jahre keine großen Sprünge machen, aber es is ‘n Anfang.”
Am Ende muss er mit seinem Aktentäschchen vorm Reichstag stehen und – bitte, bitte – ins Abendrot nuscheln: “Die Kuh ist erstmal vom Eis.” Zwegat, übernehmen Sie!
Da soll nochmal einer sagen, Spiegel Online schreibe keine lesenswerten Beiträge.
Am 19.08 war Horst Schlämmer im ZDF bei Markus Lanz zu Gast. In der 52 minütigen Sendung stellt er sich abermals kritischen Fragen zu seinem Programm. In die Ecke gedrängt Unterstützt wird er dabei von Michael Spreng, der schonmal fast den Fehler geschafft hatte, Edmund Stoiber zum Bundeskanzler zu machen.
Knallhart hinterfragt wird auch das Outfit. Extra dafür wurde Star-Designer Werner Baldessarini ins Studio geladen um dem Äußeren von Schlämmer den letzten Feinschliff zu verleihen. Nicht ganz leicht für das “Modell für Zwischengrößen” – er trägt eine kleine 60.
Während der Modeberatung wird Schlämmer eine gelb-ocker-farbene Krawatte und ein Parfümfläschen in die Herrenhandtasche geschoben, um die völlig haltlosen Korruptionsvorwürfe gegen ihn, es hätte bei der Jungen Union Grevenbroich finanzielle Unregelmäßigkeiten gegeben als er Kassenwart war, wieder zu entflammen.
Ebenfalls zu Gast in der Sendung sind die Werbetexter Marcel Loko und Bernd Heusinger sowie Promifotografin Gisela Schober. Als Slogan für das Wahlplakat stehen unter anderem “Horst – New York, Berlin, Grevenbroich”, “Einer mit Biss”, “Durch Deutschland muss ein Rücken gehen”, “Jetzt zusammen Rücken”, “Außenpolitik – Nur bei schönem Wetter” oder “Einer mit Fahne” zur Auswahl. Das Plakat “Beim Haushalt rühr isch keinen Finger” kann leider auf Grund gewisser Differenzen mit der Buchhaltung seiner polnischen Putzhilfe nicht verwendet werden.
Verwendet wird offiziell “Habe Rücken. Brauche Kreuz”.
Das Video gibts unter [Mehr lesen...]
