Tag: Irland
The Final Neandertaler 3D
Veröffentlicht am 14. September 2009, 01:38 Uhr
Nachdem ich gestern Abend bei den Kollegen und Kolleginnen der iPhone Abteilung mit Lipgloss verziert wurde – diesmal allerdings ging mein Bier keine Symbiose mit der Couch der Gastgeberin ein – sollte es heute Abend ein wenig ruhiger werden. Als perfekt dafür hatte ich mir einen Kinobesuch vorgestellt. Warum nichtmal was sensibles schauen. The Final Destination 3D zum Beispiel.
TFD3D ist jetzt nicht, wie man eventuell vermuten könnte, eine Neuauflage des schwachen dritten Teil, sondern quasi der vierte. Obwohl ich ihn schon in schlechter Qualität gesehen hatte, wollte ich nochmal mit 3D-Effekten anschauen.
Erfreulicherweise hat das Gate – so heißt hier Kino in der Innenstadt – eine Internetpräsenz, auf der man natürlich nachschauen kann wann die Vorstellungen sind und Karten vorbestellen könnte. Konjunktiv aus dem Grund, da die Reservierung sofort bezahlt werden muss. Per Kredikarte. Auf einer unverschlüsselten Webseite. Also doch schon vorher da sein um nicht das letzte mal wie bei Star Trek in einer der ersten Reihen sitzen zu müssen.
21.15 Uhr sollte es losgehen, 20.45 Uhr hatten wir uns getroffen. Für 10 Euro Karten und so eine 3D-Brille gekauft und schonmal in den noch fast komplett leeren Kinosaal gesetzt. Bis zum Anfang des Films sollte der Saal dann auch nicht noch viel voller werden.
Über den Film an sich möchte ich nicht zu viel sagen. Er ist definitiv beser als der dritte Teil (Achterbahn und so), kommt aber immer noch nicht an den ersten bzw. zweiten Teil ran. Und kommt in 3D nochmal ein ganzes Stück toller. Wenn die Filmstudios wieder Leute ins Kino bewegen wollen: Macht mehr Filme in 3D!
Das eigentliche Highlight bzw. Tiefpunkt während der gesamten Vorstellung war der leicht geistig zurückgebliebene, anscheinend aus Osteuropa stammende, Neandertaler, der sich optimalerweise genau eine Reihe hinter uns gesetzt hatte. Er muss schon vorgeglüht haben, was ihn allerdings nicht davon abhielt während des Films mindestens noch 3 Bierbüchsen zu leeren um diese anschließend lautstark zu zerdrücken und irgendwohin zu befördern.
Lautsark waren ebenfalls seine Rülpser, sein Gekreische an Stellen an denen überhaupt nichts war, das Ausleeren der Popcorntüte, die permanente Unterhaltung mit seiner Begleiterin, die wie eine ukrainische Cracknutte aussah, und sein Lachen, das immer dann kam, wenn es absolut nichts lustiges gab bzw. der Gag schon 10 Sekunden vorbei war. Naja. Seelig sind die geistig Armen.
1206 Euro fürs Gas bitte…vielleicht
Veröffentlicht am 10. September 2009, 22:49 Uhr
Da soll nochmal einer sagen, die Iren sind nicht ein aufgewecktes Völkchen. Nur 32 Tage nach meiner Mail an Board Gáis Energy hab ich eine Antwort bekommen. Ich solle bitte nochmal den aktuellen Gaszählerstand durchgeben und das man die Sache untersuche. Gerne doch hab ich die Zahl nochmal durchgegeben. Ein Tag später kam dann eine Antwort, dass Rachel – so hieß die Ansprechpartnerin da – höchstpersönlich veranlasst hat, dass die Rechnung korrigiert wird und sie sich dann zu gegebener Zeit wieder mit mir in Verbindung setzen wird. Na wenn das nichts ist!
Zudem wurde mir vorhin per Zufall mitgeteilt, dass man keine Kommentare mehr schreiben konnte. Den Fehler habe ich korrigiert, Kommentare verfassen ist wieder möglich.
Nun kann ich ja leider nicht riechen, wenn sowas auftritt, da ich ja immer eingeloggt auf der Seite unterwegs bin. Wenn immer irgendwas nicht funktionieren sollte, meine Emailadresse steht im Impressum.
Wie eventuell auch aufgefallen ist, habe ich die Google Adsense Werbung komplett von der Seite entfernt. Da seit Juni niemand mehr draufgeklickt hatte und ich somit damit keinerlei Einnahmen hatte, habe ich sie komplett von der Seite entfernt, um die Ladezeiten zu verringern. Zudem habe ich gestern noch ein bisschen was anderes an der Seite geändert.
Ich habe das Sociable-Plugin deaktiviert (das was unter den Beiträgen immer die bunten Bildchen zum Abspeichern als PDF, verschicken als Mail etc. erzeugt hat) da dies die Ladezeit der Seite verdoppelt hatte (5s statt nun knapp 2.5s). Kennt wer einen guten Ersatz dafür?
Trotzdem habe ich immer noch das Problem, dass von den 2.5s, die das Laden der Seite insgesamt dauert rund 2s nur auf eine Antwort gewartet wird. Das eigentliche Laden des Inhalts geht Ruck-Zuck. Gzip-Komprimierung habe ich deaktiviert, die CPU des Server sollte also nicht überlastet sein. Hat wer eine Idee, was ich sonst noch ausprobieren bzw. woran dieses Server-Verhalten liegen könnte?
Läuft sie für euch jetzt schneller oder langsamer? Feedback bitte in die Kommentare (funktioniert ja jetzt wieder).
Die nächsten Tage werde ich dann ein paar Beiträge zu meinem ersten Gerät, welches ich mir von Apple gekauft habe (Wetten, welches dies sein könnte, werden in den Kommentaren entgegengenommen) verfassen, sowie von meiner Position als Senior Agent im Team erzählen.
1206 Euro fürs Gas bitte…
Veröffentlicht am 18. August 2009, 18:18 Uhr
Das in Irland alles ein bisschen anders läuft dürfte mittlerweile bekannt sein. Busfahrer, die während der Fahrt Trinken und Rauchen hauen mich mittlerweile ebenso wenig vom Hocker wie, dass man in einer großen Supermarktkette die mit L anfängt und mit idl aufhört nicht per Kreditkarte bezahlen kann oder das ein bestelltes Taxi, das einem mit 3 vollgepackten Einkaufstüten und ner Unmenge Tiefgefrorenem von der Supermarkkette nach Hause fahren sollte, einfach nicht kommt.
Aber hey! Dafür leb ich auf der grünen Insel. Die Gasrechnung über 1206.55 Euro hat mich allerdings doch ein wenig zum Zweifeln gebracht… [Mehr lesen...]
Funkenfeuer auf irisch
Veröffentlicht am 24. Juni 2009, 21:53 Uhr
Funkenfeuer, auch Bonfire genannt, ist, wenn man Holz hoch stapelt, ne Stoffhexe oben dran hängt die mit Schießpulver gefüllt ist und das Ganze dann abfackelt. Soll irgendwie im Osten Frankreichs und einigen Teilen Deutschlands durchaus bekannt und beliebt sein. In Amerika gibt es so etwas ähnliches, nennt sich dort allerdings Burning Man.
Cork – oder eventuell allgemein Irland – hat natürlich auch sein Funkenfeuer. [Mehr lesen...]
Cork Treasure Hunt + iWalk / iRun 2009
Veröffentlicht am 28. Mai 2009, 02:42 Uhr
Vor kurzem (Anfang März) – genau an dem Samstag, an dem meine Lungenschmerzen begannen – war die Cork Treasure Hunt angesetzt. Eine Art Schnitzeljagd quer durch die Innenstadt von Cork, bei der verschiedene Aufgaben gelöst werden mussten. Fotos kann ich leider erst in zwei Wochen nachliefern, die liegen wohlbehalten auf einem USB-Stick in Cork verwahrt.
Los ging es Nachmittags im Franciscan Well; inoffiziell auch Apple Pub genannt. Vorher hatten wir uns schon in 4er Gruppen zusammengefunden gehabt. Von den ursprünglich 27 angemeldeten Gruppen sind letztendlich leider nur 6 oder 7 erschienen. Schade, vor allem für die Organisatoren, die sich viel Mühe gemacht hatten. Ein paar Einzelne, die bis dahin noch keine feste Gruppe gefunden hatten kamen ebenfalls und bildeten dann vor Ort eine.
Die erste Aufgabe bestand in einer Art Kombination aus Eierlauf und Hindernislauf. Die Eier wurden allerdings gegen Kartoffeln ersetzt, sonst hätte es eine Riesensauerei gegeben. So musste man also mit einer Kartoffel auf einem Löffel, und der Löffel im Mund getragen, über und unter Hindernisse, ohne dass die Erdfrucht runterfällt. Dies hätte einem Strafsekunden eingebracht. Gezählt wurde die Zeit, die die gesamte Gruppe für den Parkour brauchte + Strafsekunden halt.
Danach bekam jede Gruppe das “Aufgabenblatt”. Man musste kleine Rätsel lösen und sich anhand seiner Umgebung orientieren um zur jeweils nächsten Station zu finden, an der wieder eine Tätigkeit wartete. Zugleich floss die Antwort mit in das Endergebnis ein, sprich, wenn man was falsches eingetragen hat gab es weniger Punkte und man irrte ziellos durch die Stadt. Auch wurden Gutscheine verteilt, die an den Stationen in Getränke (auch Alkohol) eingetauscht werden konnten und auch wurden.
Die zweite Station hatte mit Dart zu tun. Man sollte es als Team in möglichst kurzer Zeit schaffen auf der Dartscheibe die Zahlen 1, 2, 3 bis 10 in genau dieser Reihenfolge zu treffen. Jeder im Team hatte 3 Würfe, danach war der nächste dran. Traf der erste die Zahlen 1 und 2, musste der nächste dann ab 3 weitertreffen.
Anschließend dann wieder weiter anhand von Hinweisen durch die Stadt zur nächsten Station. [Mehr lesen...]